EVENTS:
Flamenco-Live-Events, -Aufführungen, Fiestas & mehr

Ausgestreckte Hand einer Flamencotänzerin wie im Feuer/Color-Foto by Boris de Bonn

Flamenco-Events aus jüngerer Vergangenheit

Eine Auswahl jüngst vergangener Flamenco-Events im Tanzstudio La Fragua in Bonn und anderorts fin­den Sie hier auf der Seite EVENT-ARCHIV 2023 ›.

ZAMBOMBA FLAMENCA – Flamenco-Aufführung
… Fiesta navideña 2025 im Tanzstudio La Fragua

Zum Jahresende 2025 richtete das Tanzstudio La Fragua eine spanische Fiesta navideña mit Flamenco aus. Als Fest-Highlight: eine neue Aufführung namens ZAMBOMBA FLAMENCA.

Titelfoto zur Flamenco-Aufführung „ZAMBOMBA FLAMENCA“ 2025 mit der Flamencotänzerin (Bailaora) Rosa Martinez im Tanzstudio La Fragua in Bonn / Color-Foto: © Boris de Bonn
Titelfoto ZAMBOMBA FLAMENCA in La Fragua … zoombar

Termin: 20.12.2025

Weihnachten und das Jahres­ende 2025 stand vor der Tür. Wie seit Langem, steht zu dieser Jahreszeit im Tanzstudio La Fragua für Freunde der Flamencokunst und ‑kultur so­wie der spanischen Lebensart ein besonderes Event an.

Im Rahmen einer entspannten, un­terhaltsamen Fiesta navideña, zu Deutsch „Weihnachtsfeier“, in ge­selliger Runde, gab es zur Krönung des Abends die neue Aufführung ZAMBOMBA FLAMENCA.

Was interessierte Besucher der Fiesta navideña mitbringen sollten: primär gute Laune, Vorfreude auf Neues und möglichst wenig vom üb­lichen Weih­nachtsstress. Dieser im Vorfeld von der La Fragua-Leiterin Rosa Martinez ge­äußerte Wunsch ging schein­bar in Er­füllung. Denn ein volles, bereits zwei­einhalb Wochen vorher ausver­kauftes Haus, viel Applaus und eine insgesamt positive Re­sonanz sprechen dafür, dass das vorweihnachtliche Flamenco-Event für alle Akteure und Besucher ein gelungenes, einzigartiges Fest war.

Zambombas sind in Andalusien zum einen die traditonsreichen, volks­tümlichen Festein der Vorweih­nachtszeit, deren Ursprünge wohl am Ende des 18. Jh. liegen. Jerez und Arcos sind berühmt für ihre Zambombas, die seit 2015 anerkanntes, schützenswertes Kulturgut Anda­lusiens  sind.

Einst ein Treffen im privaten Kreis von Nachbarn, Familie und Freunden in sogn. Casas de vecinos oder Patios, finden diese im Laufe der Zeit auch auf öffent­lichen Plätzen statt, damit offen für jeden, der mitfeiern will. Gemeinsam wird das anstehende Weihnachtsfest zelebriert mit Musik, Gesang, insbesondere von Villancicos sowie Cantos populares, und, wenn es sein soll, auch mit Tanz.
Das traditionelle Begleitinstrument nennt sich ebenfalls Zambomba – eine topf­förmige, bespannte, mit einem Holzstab gespielte Trommel –, die namensge­bend für dieses Fest ist. Weitere Instrumente sind Pande­retas (Schellentrommeln) oder Schel­lenringe. In neuerer Zeit erklingen auch Flamenco-Gitarren und Cajones. Die Zambomba flamenca entsteht durch den Einfluß des Flamenco mit Gesang, Gitarren­spiel und Tanz auf die althergebrachten Zambombas und ist besonders populär.

Inspiriert duch diese andalusische Vorweihnachts-Feierlichkeit kreierte die spanische Flamenco-Tänzerin und Choreografin Rosa Martinez ihre eigene ZAMBOMBA FLAMENCA. Es war ein bunter Strauß von Flamenco­ klängen mit leidenschaftlichen, feurigem Tanz, bestückt mit teilweise live vorgetragenen Villancicos (Weihnachtslieder). Die Aufführung prä­sentierten viele ihrer sehr ambitionierten Schüler*innen – einge auch mit reichlicher Bühnenerfahrung – und Rosa Martinez selbst war zeit­weise ebenfalls in tänzerischer Aktion zu sehen.

Viel Passion, Herzblut und Inspiration waren die Grundzutaten für eine kurzweilige, bewegende Inszenierung, in deren Verlauf es immer wieder Zwischenapplaus für das Gezeigte gab. Am Ende von ZAMBOMBA FLA­MENCA bedankten sich die Zuschauer bei allen Akteuren der farben­frohen und abwechselungsreichen Aufführung mit gebührenden, mi­nutemlangen Schlussapplaus.

Die Fiesta navi­deña endete nach der Aufführung aber noch nicht, ganz nach dem Motto: „Hay noche pa rato“, auf Deutsch frei übersetzt: „die Nacht geht noch eine Weile“. Wer mochte, der blieb, unterhielt sich in vergnügter Runde, sang fröhlich gelaunt und, wem danach war, der tanzte unbekümmert zu Weihnachts- und Flamencoklängen. Besonderen Zuspruch fanden die vielseits beliebten Sevillanas. Alle Anwesenden ge­nossen einfach die ausgelassene Stimmung bei der Fiesta navi­deña. Denn Freude und Wohlfühlambiente mit spanischem Flair sind stets an­gesagt, wenn Rosa Martinez zu einem Event ins Tanzstudio La Fragua einlädt. Ihr großer Dank geht hier nochmals an alle an ZAMBOMBA FLA­MENCA beteiligten Schüler*innen und an die Besucher, ohne die ein solches Event nicht möglich wäre.

Tanzwettbewerb Duisburger Tanztage 2025
mit Tanzstudio La Fragua

Final-Erfolg für Tanzgruppe LAS FLAMENCAS vom Tanzstudio La Fragua beim Tanzwettbewerb Duisburger Tanztage 2025.

Im Finale belegt die Gruppe den 3. Platz der Sparte „Open Class“.

FLamenco-Tanzgruppe LAS FLAMENCAS vom Bonner Tanzstudio La Fragua nach Final-Auftritt bei den DU-Tanztage am 06.04.2025 / Color-Foto: © v. Helden
LAS FLAMENCAS vom Tanzstudio La Fragua nach Final-Auftritt bei DU-Tanztage 2025 … zoombar

Nachdem die Flamenco-Tanzgruppe LAS FLAMENCAS vom Bonner Tanz­studio La Fragua beim Tanzwettwerb der 35. Duisburger Tanztage 2025 zunächst die Vorauswahlrunde „First Level“ erfolgreich absolvierte, wurde sie im Finale vom 06.04.2025 mit dem 3. Platz der Sparte „Open Class“ für Adults (Erwachsene) und einem Pokal ausgezeichnet.

Die im März 2025 erreichte Qualifikation für das Finale war schon ein erster Teil­erfolg für LAS FLAMENCAS, denn die Gruppe wurde erst einige Monate zuvor eigens mit Blick auf den diesjährigen Duisbuger Tanz­wettbewerb ins Leben gerufen. Das Tanzensemble qualifizierte sich für das Finale mit der Aufführung einer rund fünfminütigen Tanzchoreografie, konzipiert für große Bühnen von der spanischen Profi-Flamenco-Tänzerin und Choreografin Rosa Martinez ›.

In der Vorrunde – ausgetragen in der Rheinhausen Halle Duisburg – gab es für verschiedene Altersklassen unterschiedlichste Tanzsparten wie u. a. Bühnen­tanz, Showdance, Streetdance, Hip Hop, Jazz & Modern und High Level. Allein in der Vorrunden-Altersklasse Adults traten fast 90 Tanzgruppen an. LAS FLAMENCAS konkurrierten dort in der Sparte „Open Class“.

Im „Finale Adults“ der Sparte „Open Class“ ging es für LAS FLAM­ENCAS im ausverkauften Haus des Theaters Duisburg vor über tausend Zu­schauer um das Erreichen des 1., 2. oder 3. Platzes. Am Ende des Finaltages wurde es der 3. Platz. Dafür gab es viel Applaus, eine Teil­nahmeurkunde und einen Wettbe­werbs-Pokal.
Zum Erreichen des 2. Platzes fehlten der Gruppe letztlich nur 5,15 Prozentpunkte und für den 1. Platz und den Spartensieg „Open Class“ nur 8,43 Prozentpunkte der Jurybewertung.

Berücksichtigt man, dass die Tänzerinnen von LAS FLAMENCAS mit ungleichen Vorkenntnissen im Flamencotanz, der Großteil von ihnen ohne Tanzwettbewerbs-Erfahrung und ohne jegliche Erfahrung auf großen Bühnen vor über tausend Zu­schauern antrat, ist der gewonnene 3. Platz um so beachtlicher. Jedenfalls können LAS FLAMENCAS über das Erreichte beim Tanzwettbewerb Duisburger Tanztage 2025 mit Recht stolz sein.

Rosa Martinez, verantwortliche Choreografin von LAS FLAMENCAS, ist hocherfreut über das Wettbewerbs-Ergebnis und auch stolz auf ihre beteiligten Tänzerinnen vom Tanzstudio La Fragua. ¡ Olé y Olé ! An dieser Stelle nochmals ihr ausdrücklicher Dank an alle für das enorme Engagement, den positiven Esprit und die gezeigte notwendige Diziplin in der Vorbereitungszeit zum Wettbewerb sowie bei den bestrittenen Wettbewerbstagen.

Weitere Infos gab es unter Duisburger Tanztage 

LINK-TIPP: • Review „Erfolg …“ Tanzwettbewerb 23. DU-Tanztage ›

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AZÚCAR Y CANELA – Flamenco-Aufführung
… Fiesta de invierno im Tanzstudio La Fragua 2024

Kurz vor Weihnachten 2024 stand im Tanzstudio La Fragua wieder eine Fiesta de invierno mit Flamenco an. Höhepunkt des Abends: die Auf­führung des neuen Stücks AZÚCAR Y CANELA.

Titelfoto zur Flamenco-Aufführung „AZÚCAR Y CANELA“ 2024 mit der Flamencotänzerin Rosa Martínez im Tanzstudio La Fragua in Bonn / Color-Foto: © Boris de Bonn
Titelfoto zu AZÚCAR Y CANELA in La Fragua … zoombar

Termin: 21.12.2024

Wer in der alljährlichen Vorweih­nachtszeit eine Alternative zum Feiern auf deutschen Weihnachts­märkte suchte, wen zudem ins­besondere die einzigartige Fla­menco-Kunst fasziniert und sich von dieser statt von Glühwein wärmen lassen wollte, der war bei der spanische Fiesta de invierno im Bonner Tanzstudio La Fragua bestens aufgehoben. Denn das seit Jahren kurz vor Weihnachten angesetzte spanische Winterfest bot seinen Besuchern neben aus­gelassener Stimmung, viel Feier­laune und Wohlfühlambiente als Höhepunkt des Abends wieder einmal eine neue Flamenco-Aufführung mit dem Namen AZÚCAR Y CANELA.

Die rund einstündige Aufführung, die bereits zwei Wochen zuvor ausver­kauft war, zog die Zuschauer von Anfang bis Ende in ihren Bann und veranlasste diese immer wieder zu Applaus-Einlagen.

AZÚCAR Y CANELA, zu Deutsch Zucker und Zimt, ist die neueste Kreation der spanischen Flamenco-Tänzerin und Choreografin Rosa Martinez. Wie die beiden angesprochenen Gewürze, die in richtiger Dosierung ein Ge­nuss für die Sinne und in ausgewogener Kombination ein feines, herb-süßliches wie orientalisch angehauchtes Geschmacksbild ergeben kön­nen, wurde die Tanzaufführung AZÚCAR Y CANELA eine süßlich feine, aromatisch warme und in sich stimmige Flamenco-Inszenierung mit orientalischen Einflüßen sowie einem dazu passen­den Bühnenbid.

Das Bühnenprogramm, künstlerisch geleitet von Rosa Martinez, wurde vorrangig von vielen ihrer hochmotivierten Schüler*innen gestaltet. Für die orientalische Würze sorgte eine ausgewogene Integration drei ver­schiedener orientalischer Tänze, choreografiert und auf die Bühne ge­bracht von der Gast-Tänzerin Nevena Dobler, Expertin für orienta­lischen Bauchtanz, sowie ihrem bis zu zehn Tänzerinnen umfassenden Ensemble.

Die Tanzaufführung durchlief drei Szenen unterschiedlicher Länge mit unterschiedlichen Formationen. Die erste Szene „Feria“ eröffnete Rosa Martinez, indem sie ein Holzfass in das erste Drittel der länglich ange­ordenten Bühne schob und kurz darauf zehn Tänzerinnen diese von zwei Seiten betraten, um eine klassische, stimmungs­volle Sevillanas aufzu­führen. Danach folgte eine Rumba und Sevillanas, jeweils eindrucksvoll wie unbefangen interpretiert durch die jüngsten Tänzerinnen von La Fragua, sodann ein orientalischer Tanz, gefolgt von zwei stilgerechte Tänzen por Bulerías und zwei ebenso stilgerechten Tangos-Interpre­tationen, die das Publikum jeweils mit Applaus belohnten.

Die zweite Szene „Plaza“ eröffnete ein farbenfroher, bilderreicher orien­talischer Tanz mit langen Fächertüchern. Danach zeigten Flamenco-Tänzerinnen mit schon längerer Bühnenerfahrung, gepaart mit viel Ausdruck und Leidenschaft, drei sehr anspruchsvolle Tanzinterpreta­tionen, beeinflusst von klassisch spani­scher Musik, gespickt mit viel Fußarbeit, vielfältigen Schrittkombinationen und Positionswechseln. Wie schon zuvor, gab es hierfür reichlich Applaus.

Die dritte Szene „Tablao“ begann erneut mit einem orientalischen Tanz, diesmal mit modernen Elementen. Dann folgten die Flamencotänze por Alegrías, Guajira mit Fä­cher und zwei Tangos. Der zweite, die dritte Szene beendende Tango, ein sogn. Tango de Triana, ließ die Stimmung beim Publikum endgültig hochkochen. Zum krönenden Abschluss gab es noch einen Rumba-Mix, bei dem sich alle an der Aufführung betei­ligten Flamenco-Tänzer*innen jeweils einzeln mit einer ganz kurzen Tanzeinlage von den Zuschauern verabschiedeten. Auch das En­semble der orienta­lischen Tänze trat nochmals auf die Bühne und wurde eben­so mit viel Applaus bedacht.
Am Ende bedankte sich Rosa Martinez und die Gast-Tänzerin Nevena Dobler gemeinsam beim Publikum mit einer improvisierten, ganz kurzen Rumbita, für die es erneut Beifall gab.

Die Zuschauerreaktionen während und nach der Aufführung sowie Äußerungen einiger Besucher wie beispielsweise „es gibt keine Kritik“, „von Anfang bis En­de eine wunderbare Vorstellung“ oder „was für eine schöne Aufführung“, legen den Schluss nahe, dass AZÚCAR Y CANELA ein voller Erfolg für alle Beteilgten war.

Nach der Aufführung blieben noch einige Besucher, um den Abend ge­meinsam mit vielen der Beteiligten eine Weile weiter zu genießen und in vergnügter, fröh­licher Runde sich auch über die gerade miterlebte Aufführung auszutauschen.

Rosa Martinez bedankt sich an dieser Stellen nochmals beim Publikum für den Eventbesuch, für die positive Resonanz sowie bei allen beteiligten La Fragua-Schüler*innen für das gezeigte große Engagement bei den Proben und bei der Aufführung von AZÚCAR Y CANELA.

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A MI MANERA – Flamenco-Konzert mit Rosa Martinez
Cía. Alma Flamenca, Königswinter 2024

Die Cía. Alma Flamenca präsentierte zum Abschluss der dies­jährigen Kachelsteiner Kulturtage in Königswinter in einem Live‑Konzert das Flamenco-Bühnenstück A MI MANERA.

Termin: 29.06.2024

Mit minutenlangen stehenden Ovationen und zwei Zugaben endete das Flamenco-Live-Konzert der Cía. Alma Flamenca. Diese führte zum Abschluss der diesjährigen Kachelsteiner Kulturtage das Bühnenstück A MI MANERA, zu Deutsch: „Auf meine Weise“, im einzigartigen Ambiente der Zehntscheune des ehemaligen Klosters Heisterbach in Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis) auf.

An diesem Flamenco-Abend brachte das vierköpfige Ensemble, unter der künstlerischen Leitung der spanischen Flamenco-Tänzerin und Choreografin Rosa Martinez, mit facettenreichem, feurigem Flamenco-Tanz, tiefgehendem Gesang und virtuosem Gitarrenspiel ein Stück der vielseits beliebten, traditionsreichen spanischen Kultur sowie Lebens­freude nach Königswinter. Das Flamenco-Ensemble gestaltete das Konzert – angesetzt mit einer Gesamt­spielzeit von rund 90 Minuten – in zwei Abschnitten mit unterschiedlichsten Flamenco-Palos wie u. a. Tangos, Guajíras, Soleá por Bulerías, Taranto, Tango de Málaga und Alegrías. Es kreierte so für die Zuschauer einen spannenden Einblick in ein von der UNESCO in 2010 anerkanntes Kulturerbe der Menschheit.

Gemäß der Zuschauerresonanz während des Konzerts und dem durchweg positivem Feedback von zahlreichen Besuchern, die un­mittelbar nach dem Konzert das Gespräch mit den Künstlern suchten, war A MI MANERA ein gänzlicher Triumph, eine eindrucksvolle Leistung der Künstler und für das Publikum ein tolles, großartiges Erlebnis mit der Flamencokunst.

Die Cía. Alma Flamenca trat in folgender Formation auf die Bühne:

•  Rosa Martinez (Tanz)  •  Lidia Menéndez (Gesang)
•  Miguel Sotelo  &  Franco Carmine (Gitarre)

Nachfolgend noch für besonders interessierte Leser die Vita der beim Flamenco-Live-Konzert A MI MANERA beteilgten Flamenco-Künstler:

Spanische Flamenco-Tänzerin (Bailaora) Rosa Martinez / Color-Foto by Boris de Bonn
Bailaora Rosa Martinez … zoombar

Rosa Martinez,
spanische Flamenco-Tänzerin und Choreografin, durchlief ihre profunde Tanzausbildung in renommierten spanischen Tanzschulen in Sevilla, Madrid und Alicante.
Sie beginnt klassisch ihre tänzerische Ausbildung mit dem Baile español und ist auch im Baile folc­lórico de Galicia, kurz Baile gallego, ausgebildet.
Zahlreiche Bühnenauftritte, eigene Bühnen-Produktionen, Tourneen, choreografische Arbeiten und eine langjährige Lehrtätigkeit im Flamencotanz – u. a. im renommierten Düsseldorfer tanzhaus nrw – sowie im Baile gallego bestimmen seitdem ihr Leben als Künstlerin.
2001 gründet Rosa Martinez in Bonn das Tanzstudio La Fragua (die Schmiede), das sich unter ihrer Leitung zu einem bundes­weit bekannten Flamenco-Zentrum entwickelt hat.

Flamenco-Sängerin (Cantaora) Lidia Menéndez / SW-Foto by Boris de Bonn
Cantaora Lidia Menéndez … zoombar

Lidia Menéndez,
aufgewachsen mit Flamenco, fühlt sich seit ihrer Kindheit von dieser traditionsreichen Kunst- und Kulturform angezogen.
Dank ihrer innerlichen Verbundheit zum Flamenco und ihres naturgegebenen Gesangstalents widmet sie sich insbesondere dem Flamenco-Gesang. Sie ist eine begnadete Flamenco-Sängerin, auf die Flamenco-Fachkreise im Laufe der Zeit nach und nach aufmerksam werden. Sehr ausgeprägt ist ihre natürliche Gabe für authentischen Flamenco-Gesang. Ihre Quejios, ihr Timbre: einmalig, unverkennbar und bei Zuhörern stets von bleibender Erinnerung.
Seit vielen Jahren gehört sie zu den etablierten Künstler­innen ihres Fachs und zeigt ihr Können deutschlandweit auf Bühnen.

Flamenco-Gitarrist (Guitarrista) Miguel Sotelo / SW-Foto: © Künstlerarchiv
Guitarrista Miguel Sotelo … zoombar

Miguel Sotelo,
mit Wurzeln in Huelva (Andalusien), ist als interna­tional gefragter Flamenco-Gitarrist weltweit aktiv.
Mit seinem impulsiven, kraftvollen wie einfühlsamen Gitar­renspiel bereichert der Vollblutmusiker jedes Konzert, sei es als Solist, in einem Duo oder in großen Theaterinszenie­rungen. 

Aufgrund seiner individuellen instrumentalen Aus­drucksweise ist er angesehener Begleitgitarrist für Flamenco-Gesang und -Tanz und arbeitet als Ensemblemitglied in Compañías zahlreicher namhafter Flamenco-Größen.
Er arbeitete u. a. mit Antonio Andrade, Rafael Cortés, El To­rombo, Carmen Ledesma, Maria Serrano, Olga Pericet, Joa­quín Ruiz, José Parrondo, Miguel de la Tolea und Ismael Fernández.
Zudem ist er als Studiomusiker und Musikkomponist für eigene Stücke und für Künstler auch anderer Musikgenres tätig.

Flamenco-Gitarrist (Guitarrista) Frannco Carmine / SW-Foto: © Künstlerarchiv
Guitarrista Franco Carmine … zoombar

Franco Carmine
hat seine Leidenschaft für Flamenco zum Beruf gemacht.
Die spanischen Gitarren-Legenden wie etwa Paco Peña, Manolo Sanlúcar und Gerado Nuñez waren seine Lehrer, wie auch Diego del Morao, Chicuelo und der in Deutschland lebende und hier besonders bekannte Flamenco-Gitarrenvirtuose Rafael Cortés.
Er ist ständiger Gast bei bekannten Flamenco-Fes­tivals in Berlin, Dresden, Düsseldorf und Freiburg. Der Gitarrist ist im In- und Ausland tätig, arbeitet für verschiedene Flamenco-Formationen, als Begleitgitarrist für Tanzschulen und als Gitarrenlehrer. Er komponiert eigene Musik­stücke und ist u. a. auch mit den Bläck Föös im Kölner Tanzbrunnen und in der Kölner Philharmonie aufgetreten.

ÉPOCA – Flamenco-Bühnenstück
Dt. Uraufführung im Tanzstudio La Fragua

Titelfoto zum Famenco-Bühnenstück Época von/mit den Flamenco-Tänzerinnen Rosa Martínez & Simi / Colorkey-Foto by Boris de Bonn
Titelfoto zu Famenco-Bühnenstück ÉPOCA in La Fragua … zoombar

Am 17. Mai 2014 fand im Bonner Tanzstudio La Fragua für alle Flamenco- und Tanz­begeisterte eine sehr bewegende wie kreative Noche Flamenca statt.

Gegebener Anlass: die deutsche Uraufführung des neuen Flamenco-Bühnenstücks ÉPOCA von Rosa Martinez › und Simi Swidersky.

Synopse: Alles ist miteinander verwoben, ist in Bewegung, verändert und entwickelt sich. Das Neue wurzelt immer im Alten, was auch den Flamenco kennzeichnet.

In dem Bühnenstück ÉPOCA führen die Flamenco-Tänzerinnen Rosa Martinez und Simi Swidersky durch ein Jahrhundert der Flamenco-Kunst. Ausgehend von den letzten zwei Jahrzehnten des Goldenen Zeitalters Anfang des 20. Jahrhunderts, das die Cafés cantantes und hervor­ragende Künstler hervorbrachte, führt das Stück über die jazzig, bunte Welt der 70er Jahre hinein in die heutige Zeit. Das Bühnenwerk stellt unterschied­liche Interpretations­formen des Flamenco dar, zeigt anschaulich Verbin­dungen und Entwicklungen dieser Kunstform auf. ÉPOCA ist facetten­reich, verknüpt spannend und unterhaltsam Tradition mit Moderne, ist eine Hommage auf den Flamenco.

ÉPOCA: Ein bilderreiches Bühnenwerk für alle Tanzbegeisterte. Eine Zeitreise durch drei bewegte und prägende Epochen des Flamenco.

Resümee des Premiereabends: Stürmischer Applaus und viel Lob im Nachhinein von den Zuschauern des ideenreichen sowie anspruchsvollen Programms. In einer über 70 Minuten dauernden Aufführung zeigten die beiden Protagonisten Rosa Martinez und Simi Swidersky an diesem Abend ein kom­plexes Programm mit viel tänzerischem Vermögen, groß­artiger Bühnen­präsenz und mit zahlreichen Requisiten sowie einigem techni­schem Aufwand für die Inszenierung von ÉPOCA.

Wer diese einzigartige Flamenco-Aufführung an diesem Abend nicht erlebt hat, hat ein Stück spanischer Flamenco-Geschichte verpaßt.

LINK-TIPPS:

Color- & S/W-Fotos zur ÉPOCA-Uraufführung ›

Video-Trailer zu ÉPOCA ›

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